Matìj Hybš: Leider wurden es keine 3 Punkte

Matìj Hybš: Leider wurden es keine 3 Punkte

28.9.2017 | Vincent Heidisch

Liberec - Nach seinem Tor steuerte der FC Slovan auf 3 Punkte zu, musste sich am Ende aber noch mit einem Unentschieden zufrieden geben. Wir haben mit Matìj gesprochen, der ziemlich traurig war.

Wie fühlst Du dich nach dem Unentschieden gegen Slovácko?
Es ist eine große Enttäuschung. Slovácko spielte bereits ab der 7. Minute nur noch zu zehnt, aber wir nutzten unsere Überzahl nicht gut genug. Wir konnten uns zwar Chancen erarbeiten, jedoch verwandelten wir keine einzige davon. Für meinen Geschmack war es zu wenig Engagement. Nach unzähligen Torversuchen, verwandelten wir den Ball in der 71. Spielminute zum 1:0. Es war zwar verdient aber nach dem Treffer begannen wir immer nachlässiger zu agieren. Slovácko hingegen hatte nur eine Chance und nutzte diese. Sie gaben uns eine Lehre in Sache Effizienz und verhinderten dadurch unseren Heimsieg.

Könntest Du das Entstehen deines Tores beschreiben?
Die Eingabe kam von rechts, Pulkrab ging mit vollem Einsatz zum Kopfball, jedoch ohne Erfolg. Durch ein Missverständnis zwischen Torwart und Spieler gelangte der Ball auf irgend eine Art und Weise zu mir. Ich überlegte nicht lange und schoss.

Du beschreibst es, als wäre es leicht gewesen.
Nein! Vielleicht habst Du es gesehen, ich war bereits in der Rückwärtsbewegung und musste mich daher neu orientieren. Ich rechnete mit einem „Befreiungsschlag“ des gegnerischen Spielers und war daher verwundert, dass der Ball auf einmal vor meinen Füßen war… Glücklicherweise verwandelte ich zum 1:0.

Was denkst Du allgemein über das Spiel?
Ich freute mich zwar über meine erstes Tor für Slovan, dennoch ist mir und allen anderen bewusst, dass man so ein Spiel gewinnen muss. Normalerweise sind das 3 sichere Punkte! Wir haben aber nur einen erspielt, also ist klar, dass wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind und sein können.

Woran lag es deiner Meinung nach, dass es nicht gelang, mehr als einen Punkt zu holen?
Ich bin mir nicht sicher, es ist schwer zu bewerten. Wir hatten viele Chancen, spielten sowohl im Zentrum als auch über die Außenseiten gute Pässe. Der Gegner machte es sehr kompakt, was ein Vorrücken erschwerte. Vor dem Tor waren wir nicht aggressiv genug und ließen Chance für Chance liegen. Vielleicht war es auch einfach nicht unser Tag.

Wie war/ist es gegen eine Mannschaft zu spielen, die ab der siebten Spielminute nur noch zu zehnt auf dem Platz stand?
Es klingt vielleicht komisch, aber manchmal bedauerst du den Gegner, anstatt dich zu freuen. Dennoch bin ich mir bewusst, dass in solch einer Situation keine Zeit für Mitleid ist. Wie bereits schon gesagt, hätten wir die Gelegenheit nutzen müssen.

Was sagst Du zu Machalíks Foul?
Ich möchte das nicht bewerten. Es war natürlich schlecht von ihm. Zum Glück ist Radek Voltr nichts schlimmeres passiert, sodass er nach ein paar Minuten Behandlung weiterspielen konnte. Wir hätten die Überzahlsituation ausnutzen müssen, um sie mit einem Tor zu „bestrafen“.

Die letzten 27 Minuten hieß es Zehn gegen Zehn. Was dachtest Du als Ondøej Karafiát des Platzes verwiesen wurde?
Als der Pfiff ertönte wusste ich Bescheid… Die zweite Gelbe Karte und somit auch die Rote. Ab dieser Minute wurde es noch schwieriger durch die kompakt stehende Hintermannschaft durchzukommen, aber wir hatten das Spiel noch in unseren Händen. Wir erarbeiteten uns weiter Chancen und versuchten den Vorsprung weiter auszubauen, jedoch ohne Erfolg. Durch ein Fehler im Spielaufbau gelang es Slovácko den Konter einzuleiten und diesen mit einem Tor zu beenden. Es ist ein herber Verlust für unsere gesamte Mannschaft.

 

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