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FC Slovan Liberec | Unser Trainer Pavel Hoftych beantwortet Fragen der Fans - Teil 3
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03.04.2020

Unser Trainer Pavel Hoftych beantwortet Fragen der Fans - Teil 3

Frank Steinmeyer

L i b e r e c - Auf Facebook hatten unsere Fans die Möglichkeit unserem Trainer Pavel Hoftych ihre Fragen zu stellen. Dies wurde reichlich getan und der Trainer nahm sich Zeit und hat versucht alles gewissenhaft zu beantworten. Die nächsten Tage werden wir diese Antworten hier in mehreren Teilen veröffentlichen.

Teil 1

Teil 2

ÜBER ELFMETER WÄHREND SEINER ZEIT ALS SPIELER
Ich kann mich nicht erinnern, dass ich Elfmeter geschossen hätte… Das war eigentlich die Aufgabe von Spielern mit besserer Schusstechnik. Vielleicht habe ich bei Pokal- oder unwichtigeren Spielen mal einen geschossen.

ÜBER DAS URSPRÜNGLICHE ANGEBOT SLOVANS
Anfangs zögerte ich… Ich war ebenfalls mit Zlín und Bohemians in Gesprächen, wollte dort aber eigentlich nicht mehr hin. Ich suchte nach einer neuen Herausforderung und ging deshalb zu Trnava. Dort konnte ich relativ erfolgreich arbeiten und der Vertrag sollte verlängert werden. Dann rief mich Zdenìk Koukal an. Ich war vom Angebot Slovans sofort überzeugt und das nicht aus finanziellen Gründen, denn darüber sprachen wir anfangs gar nicht. Ich betrachte Slovan Liberec als einen der Top-Clubs in Tschechien und ich komme ursprünglich auch aus Nordböhmen. Es ist nicht weit von Prag entfernt und ich habe viele Freunde in Liberec. Es war ein sehr interessantes Angebot und so unterschrieb ich. Alle läuft hier sehr professionell und ist auf Langfristigkeit ausgerichtet.
Hier wird Fußball gelebt und es wurde eine großartige Infrastruktur aufgebaut. Das Stadion ist schön und zuschauerfreundlich, die Trainingsbedingungen sind optimal. Das einzige, was mich bisher in Liberec überrascht hat, ist der milde Winter mit max. 5 Zentimetern Schnee, obwohl es sehr kalt war. Aber dadurch hatten wir gute Trainingsmöglichkeiten.

ÜBER ABGÄNGE IM SOMMER
Es werden sicherlich Spieler den Verein verlassen und andere Spieler werden kommen. Es ist wichtig, dass alle Parteien zufrieden sind. Das Coronavirus könnte die Karten neu mischen und den Markt anders reagieren lassen als sonst. Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht bewerten, was in der Sommerpause passieren wird. Im Moment ist wichtig, dass unser Team bei guter Moral und Stimmung bleibt und wir wettbewerbsfähig bleiben. Wir haben viel Qualität im Team und mögliche Abgänge werden uns deshalb nicht hart treffen. Bisher konnte Liberec immer darauf reagieren.

ÜBER DIE FAMILIÄRE ATMOSPHÄRE IM VEREIN
Ich habe schon mehrfach betont, dass mich die Atmosphäre rund um den ganzen Verein sehr beeindruckt. Es ist familiär und ähnliche Erfahrungen habe ich nur in Zlín gemacht. Hier funktioniert es sehr gut und auch die Spieler haben weniger Druck als bei Slavia oder Sparta. Das sieht man zum Beispiel an Baluta, der ohne Selbstvertrauen von Slavia zu uns kam und nun bei Slovan aufblüht. Hier gibt es auch ein gutes Verhältnis vom Umfeld und den Fans zu den Menschen im Verein.

ÜBER DEN BESUCH IM „U NISY“
Ich erinnere mich, dass wir nach den ersten fünf Spieltagen nur 3 Punkte hatten. Dann kam der hart erkämpfte Sieg bei Karvína. Das nächste Spiel war unser 3:1-Sieg gegen Sparta Prag vor 8.500 Leuten bei herrlichem Wetter. Beim nächsten Spiel waren dann wieder nur 3.000 Zuschauer da. Eigentlich hätte ich erwartet, dass nach einem so guten Spiel mehr Leute ins Stadion kommen. Die Euphorie scheint etwas verloren gegangen zu sein, was nach den letzten Jahren verständlich ist. Das hat jeder Verein schon erlebt. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Zeit wieder mehr Zuschauer im „U Nisy“ sehen werden. Wie auch immer, ich möchte mich an der Stelle bei allen bedanken, die uns im Stadion und auswärts unterstützen.

ÜBER VERSTÄRKUNGEN
Das größte Problem derzeit ist, dass wir nicht wissen, wie es mit der Liga weitergeht. Im Winter haben wir mit Kuchta und Rondiè zwei Verpflichtungen getätigt. Es ist wichtig, dass wir viele Stammspieler haben und wir werden auch im Sommer aktiv sein. Wir müssen aber warten, wie der Transfermarkt sich entwickelt und was er hergibt.

ÜBER DIE VERPFLICHTUNG VON MARTIN ZEMAN UND DIE ROLLE VON JAKUB PEŠEK
Der Hauptgrund der Verpflichtung ist, dass wir nach einem Ersatz für Roman Potoèný suchten. Das hat nichts mit Pešek zu tun. Wir brauchen eine gesunde Konkurrenz im Kader und haben schon erklärt, dass Malinský und Pešek in der derzeitigen Form spielen werden. Wir brauchten aber noch eine Alternative und deshalb kam Martin.

ÜBER DEN FLEISSIGSTEN IM TEAM
Ich werde nicht erwähnen, wer von den Jungs am härtesten arbeitet. Ich kann nur noch einmal wiederholen, wir haben viele hart arbeitende Spieler mit gutem Charakter, da werde ich keinen einzeln herauspicken.


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