Ondřej Kúdela: "Wir haben das Ergebnis erzwungen"

Ondřej Kúdela: ”Wir haben das Ergebnis erzwungen”

1.8.2017 | Marcel Lange

Liberec – Das erste Spiel der neuen Saison ist bereits Geschichte. Ondřej Kúdela war trotz einer Schiene am Arm von Anfang an dabei. „Ich werde mich deswegen nicht einschränken“, sagt der erfahrene Verteidiger.

Bist du nach diesem Spiel mental und körperlich sehr ausgelaugt?

Richtig müde sind eigentlich nur meine Stimmbänder, weil ich versuche, das Spiel von hinten zu dirigieren. Wir versuchten, schnell nach vorne zu spielen und ein, zwei Tore zu erzielen. Wir wussten, dass das irgendwann gelingen muss. Das Tor hing in der Luft, aber Torwart und Abwehr von Zlin waren sehr gut. Schließlich hat Pulkrab uns erlöst. Ein 0:0 wäre vom Spielverlauf her sehr enttäuschend gewesen.

 Warst du schon der Verzweiflung nah?

Ich verzweifle nicht. Zlin kämpfte, war aber am Ende mental und körperlich müde. Nach und nach ließen bei den Spielern die Kräfte nach. Als sich dann noch einer verletzte und sie nicht mehr wechseln konnten, haben wir die Ausrichtung noch einmal geändert und es hat funktioniert.

 Woran lag es, dass ihr den Gegner nicht eher überwinden konntet?

Wir hatten in Halbzeit 1 schon eine gute Chance, die aber wohl etwas unerwartet kam. Als Zlin sich dann zurückzog, haben wir alles nach vorn geworfen. Schließlich stand Pulkrab dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

 Wie ist es, bei solchen Temperaturen zu spielen?

Vom Wetter war ich wirklich begeistert. Zlins Kräfte schwanden zusehends. Wir haben sie frühzeitig attackiert. Sobald sie am Ball waren, war sofort einer von uns da und hat Druck gemacht. Wir haben versucht, es ihnen so schwer wie möglich zu machen.

 Und es hat sich gelohnt! Wie wichtig war der Sieg gegen Zlin?

Wir haben uns intensiv auf das Auftaktspiel vorbereitet. Zlin war kein einfacher Gegner zum Saisonstart. Am Ende war es nur ein 1:0, aber wichtiger sind die drei Punkte. Wir dürfen uns jetzt aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen.

 Herrscht jetzt Zufriedenheit in der Mannschaft?

Es war ein guter Start in die Saison, der Ruhe ins Team bringt. Für den Trainer und die Jungs war das das Beste.

 War es schwer, mit der Verletzung zu spielen?

Es war nicht einfach, schränkt mich aber nicht ein. Wir versuchen, die Schiene möglichst gut zu verpacken. Der Schiedsrichter muss vor jedem Spiel zustimmen, ob ich damit spielen kann. Gegen Zlin gab es da keine Probleme.

 

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