FC Slovan Liberec | Spielbericht: Jablonec - Liberec 1:1
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25.06.2020

Hart erkämpfter Punkt im Derby am Jeschken - 1:1 in Jablonec

Marcel Lange
J a b l o n e c / L i b e r e c – Das Derby am Jeschken zwischen dem FK Jablonec und dem FC Slovan Liberec sah zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten und eine sehr heiße Schlussphase. Am Ende steht ein schwer erkämpfter Punkt für unsere Jungs.
Meisterrunde, Mittwoch 24.6.2020, 17:30, Støelnice
Jablonec Jablonec
1:1
(0:1)
LiberecLiberec
Jablonec: Hrubý – Holík (61. Štìpánek), Jeøábek, Plechatý, Krob (75. Velich) – Hübschman (C), Považanec (46. Èernák) – Matoušek (75. Pilík), Kratochvíl, Sýkora – Doležal (90+7. Hämäläinen)
Liberec: Nguyen – Koscelník, Kaèaraba, Karafiát, Mikula (C) – Mara, Hromada (87. Michal) – Malinský (87. Rondiæ), Baluta (90+3. Beran), Pešek – Kuchta (65. Fukala)
Tore: 85. Hübschman - 24. Kuchta
GK: 34. Sýkora, 57. Èernák, (65. Rada), 68. Matoušek, 89. Kratochvíl, 90. Jeøábek - 2. Kuchta, 22. Karafiát, 25. Koscelník, 55. Mikula, (56. Hoftych), 67. Malinský, 89. Baluta, 89. Mara
RK: (90+2.) Èech Marek (Torwarttrainer Slovan)
Schiedsrichter: Pechanec - Hájek, Horák
Publikum: 672

Report

Rund 50 Fans von Slovan - darunter auch einige Deutsche - waren nach Jablonec gereist in der Hoffnung, die Mannschaft im Stadion unterstützen zu können. In Zeiten von Corona kein einfaches Unterfangen. So kam es auch, dass die Anhänger vor dem Stadion warten und dem Spiel von außen folgen mussten.

Drinnen gab unserer Mannschaft von Anfang an Vollgas und bestimmte das Spielgeschehen mit viel Einsatz. Bereits nach 2 Minuten gab es die erste Gelbe Karte für Kuchta. Nach einer Viertelstunde folgte die erste große Chance im Zusammenspiel zwischen Malinský und Kuchta. Nach 23 Minuten setzte Pešek eine Vorlage von Kuchta per Volley neben das Tor. Bereits eine Minute später folgte nach einem schönen Zusammenspiel zwischen Pešek - Baluta - Hromada - Malinský die Vollendung durch Kuchta und die verdiente Führung.

Nach dem Tor spielte Slovan weiter offensiv und dominant und kam durch Malinský zu einer weiteren guten Chance. Erst zum Ende der ersten Halbzeit wurde Nguyen durch Kratochvíl und Sýkora mit ungenauen Abschlüssen geprüft.

Mit Anpfiff der zweiten Hälfte begannen die Gastgeber forsch auf den Ausgleich zu drücken. Zunächst spielte Doležal auf Sýkora. Dessen Abschluss ging knapp am Tor vorbei. Kurz darauf war es erneut Kratochvíl, der Nguyen prüfte. Jablonec erhöhte weiter den Druck mit guten Möglichkeiten durch Doležal und Sýkora. Entlastung fand kaum statt.

Der bis dahin an allen guten Offensiv-Aktion beteiligte Kuchta musste in der 65. Minute verletzungsbedingt den Platz verlassen. Malinský rückte für ihn in die Spitze und sah prompt für ein angebliches Handspiel die Gelbe Karte. Schiedrichter Pechanec entglitt die zunehmend rauer werdender Partie zusehends. Dies spieget sich in der Kartenstatistik ab der zweiten Halbzeit wieder. In dieser Phase waren Chancen Mangelware, ehe Doležal in der 77. Minute erneut das Aluminium testete.

Zwei Minuten später folgte ein weiterer Aufreger - Schiedsrichter Pechanec musste sich den Videobeweis zu Rate ziehen, doch das Foul von Hromada an einem Jablonecer Angreifer war knapp vor dem Strafraum. Der fällige Freistoß verfehlte sein Ziel. In der 85. Minute war es dann doch soweit. Der kurz vorher eingewechselte und sehr aktive Pilík fand den Kopf von Hübschman, der zum Asgleich einnetzte.

Es folgte eine hitzige Schlussphase mit weiteren Gelben Karten. Als Pechanec ein Revanche-Foul an Baluta übersah und die Slovan-Bank sich lautstark beschwerte, gab es Gelb für unseren Co-Trainer sowie glatt Rot für Torwarttrainer Marek Èech. Die letzten Minuten waren eine Abwehrschlacht an deren Ende immerhin ein Punkt aus Jablonec entführt werden konnte.


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