FC Slovan Liberec | Spielbericht: Liberec - Plzeň 3:0
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22.10.2023

Überragender Tupta tanzt die Viktoria aus - 3:0 gegen Pilsen

Frank Steinmeyer
L i b e r e c – Bestes Herbstwetter und ein glänzend aufgelegter L’ubomir Tupta bescherten den Fans des FC Slovan Liberec am 12. Spieltag der FORTUNA:LIGA einen herrlichen Fußballnachmittag. 3:0 hieß es nach 90 Minuten. Ein Ergebnis, das so nicht unbedingt zu erwarten war.
12. Spieltag, Samstag 21.10.2023, 15:00, U Nisy
FC Slovan Liberec FC Slovan Liberec
3:0
(1:0)
FC Viktoria PlzeňFC Viktoria Plzeň
FC Slovan Liberec: Bačkovský – Mikula (C), Chaluš, Pourzitidis – Ghali, Červ, Žambůrek (89. Prebsl), Preisler (72. Fukala) – Frýdek (72. Višinský) – Kulenović (89. Okoh), Tupta (81. Rabušic).
FC Viktoria Plzeň: Tvrdoň – Hranáč, Dweh, Jemelka – Cadu (76. Mosquera), Bucha (77. Sýkora), Kalvach (C), Kopic – Šulc (60. Traoré) – M. Vydra (60. Kliment), Durosinmi (54. Chorý).
Tore: 17. Tupta (Frýdek), 67. Kulenović (Tupta), 86. Červ
GK: 84. Višinský, 90+1. Bačkovský – 19. Kopic, 72. Kalvach
Publikum: 3128

Report

Viktoria hatte in einem gemächlich beginnenden Spiel die erste Chance, als Bucha den neuen Stammtorhüter Bačkovský mit einem Schuss prüfte. Sein Versuch wurde jedoch abgeblockt. Auf der Gegenseite hatte Ghali nach einer schönen Einzelaktion die erste Chance für Slovan.

Tvrdoň musste zweimal zugreifen, ehe er den Ball sicher in den Händen hielt. In der 15. Minute kam der Pilsener Šulc nach einer Flanke von der linken Seite zum Kopfball, doch sein Abschluss war zu ungenau und verfehlte das Tor um einige Meter. Es war die bis dahin größte Chance des Spiels.

Starker Schuss zum 1:0

Die nächste Gelegenheit bot sich nun wieder für die Nordböhmen aus Liberec. Es ging nun munter hin und her. Frýdek passte den Ball von der linken Seite mustergültig zu Ľubomir Tupta, der drei Gegenspieler umschlängelte. So etwas sah man in Liberec nicht mehr, seit Jakub Pešek das blaue Trikot trug. Tuptas Schuss landete unhaltbar in die linke untere Ecke des Pilsner Tores - 1:0.

Nach einer halben Stunde Spielzeit hatte Šulc die nächste Chance zum Ausgleich. Sein Schuss nach einem Eckball flog allerdings hoch über Bačkovskýs Tor. Dann kam Kulenović auf der anderen Seite des Spielfeldes zu einem Kopfball, der aber auch weit über den Kasten flog.

Die letzten Minuten der ersten Hälfte gehörten den Gästen aus Westböhmen. In der 38. Minute setzte Pilsen Liberec mit drei Eckstößen innerhalb von drei Minuten unter Druck. Doch Slovan hielt dem Druck stand. Kurz darauf hatte Vydra nach einem langen Ball die Möglichkeit, ein Tor zu erzielen. Aber er konnte den Ball nicht kontrollieren. Kein Problem für den überzeugenden Bačkovský.

Luka erhöht

Nach dem Seitenwechsel hatte Pilsen die ersten Chancen. Kopic vergab freistehend, Preisler drosch den Ball in den sonnigen Liberecer Himmel und Bucha versuchte zwar akrobatisch unseren Torhüter Bačkovský zu überwinden, scheiterte aber ebenfalls.

In der 66. Minute kam der eingewechselte Kliment auf der rechten Seite zum Schuss, doch sein Schuss klatschte an die Latte. Das war es dann auch für diesen Tag mit Pilsner Angriffen. Man hatte den Eindruck, der Wille war gebrochen.

Tupta stürmte schon in der darauffolgenden Minute auf der linken Seite vom eigenen zum gegnerischen Strafraum und servierte den Ball perfekt für Luka Kulenović, der den Ball annahm und am Pilsner Torhüter vorbeischob - 2:0.

3:0 nach einem Standard

In der 75. Minute brachte Ghali eine flache Flanke in den Strafraum, die von Kulenovic verlängert wurde. Der Ball landete dann an der Latte. Wenige Minuten später war Slovan der Pfosten im Weg. Diesmal zog Fukala von der rechten Seite ab. Glück für die Gastmannschaft.

Nach einer Standardsituation in der 86. Minute war Lukáš Červ zur Stelle und konnte den Ball aus kurzer Distanz ins gegnerische Tor schießen - 3:0.

In der Schlussphase erhöhte Slovan schließlich noch auf 4:0. Das Tor wurde jedoch wegen Abseits nicht anerkannt und wäre wohl zu viel des Guten gewesen. Nach vielen Wochen konnten unsere Spieler nach dem Schlusspfiff endlich wieder mit den Fans jubeln. An diese Leistung gilt es in den nächsten Wochen anzuknüpfen.


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