FC Slovan Liberec | Spielbericht: Slavia - Liberec 3:0
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18.03.2024

Zu hohe Niederlage nach guter Leistung - 0:3 bei Slavia Prag

Richard Walde
P r a h a / L i b e r e c - In einem, bis auf den gut gefüllten Gästebereich, ausverkaufem Stadion in der Hauptstadt hatte der FC Slovan Liberec gute Chancen gegen den SK Slavia Prag. Doch die Querlatte und mehrfach der gegnerische Torwart sorgten dafür, dass kein Ball den Weg ins Prager Tor fand. Auf der Gegenseite war der Favorit gleich dreimal erfolgreich.
25. Spieltag, Sonntag 17.3.2024, 15:00, Eden Arena
SK Slavia Praha SK Slavia Praha
3:0
(1:0)
FC Slovan LiberecFC Slovan Liberec
SK Slavia Praha: Stanìk - Doudìra (68. Schranz), Holeš (C), Zima, Diouf (46. Zmrzlý) - Ševèík (54. Zafeiris), Dorley - Jurásek (74. Provod), Jureèka, Wallem - van Buren (54. Chytil)
FC Slovan Liberec: Vliegen - Mikula (C), Chaluš, Pourzitidis - Fukala (78. Penner), Varfolomejev (57. Doumbia), Žambùrek, Ghali (57. Preisler) - Višinský (78. Kok), Kulenoviæ, Tupta (87. Lexa)
Tore: 15. (Elfmeter) und 90. Jureèka, 83. Chytil
GK: 44. Pourzitidis, 76. Chaluš
Publikum: 17513

Report

Slovan spielte von Anfang an gut mit und ließ sich nicht allzu sehr in die Defensive drängen. In der Anfangsphase sahen die Zuschauer immer wieder gute Angriffsversuche, den ersten Torschuss verzeichnete allerdings Slavia in Person des Ex-Liberecers Mick van Buren. Vliegen konnte allerdings klären. Danach gab es Elfmeter für Slavia nach einem klaren Foul im 16er. Ein Fall für Václav Jureèka, der den Ball nach rechts unten schoss und dem Liberecer Torwart keine Chance ließ - 0:1 in der 15. Minute.

Gute Ansätze

Den ersten Torschuss der Liberecer erarbeitete sich die Mannschaft in Minute 25 durch Luka Kulenoviæ, doch Ahmad Ghali stand zuvor im Abseits. Nur wenige Minuten später kam der kroatische Stürmer zu seinem nächsten Abschluss. Leider platzierte Kulenoviæ seinen Schuss zu gut, denn nach Überwinden des Torwarts scheitere sein Versuch noch an der Torlatte.

Eine Schrecksekunde gab es nach einer guten halben Stunde, als Marios Pourzitidis im gegnerischen Strafraum liegen bliebt und sich an die Wade fasste. Für ihn konnte es nach einer kurzen Behandlungspause weitergehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Spiel komplett gewandelt. Fast ausschließlich Slovan sorgte für Offensivaktionen, während Slavia sich aufs Verteidigen und Kontern konzentrierte. Einen Treffer konnten die Liberecer bis zur Halbzeit allerdings nicht erzielen.

Doppelschlag in der Schlussphase

Die zweiten 45 Minuten begannen ruhig, die erste relevante Aktion war ein Prager Doppelwechsel nach circa zehn Minuten. Kurz darauf musste sich Vliegen ein weiteres Mal auszeichnen, als er einen Schuss aus über 25 Metern abzuwehren hatte. Auch Slovan näherte sich dem Tor an, als Michal Fukala in der 62. Minute nur knapp am Kasten vorbeischoss. Es folgte eine Dreifachchance durch Luka Kulenoviæ. Innerhalb weniger Sekunden musste der Prager Torwart dreimal auf spektakuläre Weise passieren, was ihm leider auch gelang.

Man merkte deutlich, dass sich die Liberecer nicht mit einer Niederlage zufrieden geben würden. Doch damit musste sich die Mannschaft von Luboš Kozel ab der 83. Minute abfinden, nachdem sich Mojmír Chytil in einem Kopfballduell gegen einen Liberecer Verteidiger durchsetzte und ins Tor treffen konnte - 0:2. Kurz vor Schluss legte Václav Jureèka noch einen drauf und sorgte für den 0:3-Endstand aus Liberecer Sicht.

Ausruhen vor dem nächsten Kracher

Danach passierte nichts mehr. Der FC Slovan Liberec unterliegt dem SK Slavia Prag mit 0:3, was nicht das verdiente Ergebnis nach den engagierten Bemühungen der Neißestädter ist. In zwei Wochen wartet in Pilsen das nächste schwere Auswärtsspiel. Zuvor kann sich ein Großteil der Mannschaft in der Länderspielpause ausruhen.


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