FC Slovan Liberec | Spielbericht: Karviná - Liberec 1:2
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22.11.2021

Last-Minute-Siege werden Tradition - 2:1 in Karviná

Richard Walde
K a r v i n á / L i b e r e c - Lange sah es nach einem Unentschieden beim Vorletzten der Tabelle aus, doch Júsuf Hilál konnte seinem FC Slovan Liberec wenige Sekunden vor Abpfiff per Kopf das Siegtor schenken. Nicht die einzige Situation, mit der die Heimfans unzufrieden waren.
15. Spieltag, Sonntag 21.11.2021, 15:00, Městský stadion Karviná
MFK Karviná MFK Karviná
1:2
(1:1)
FC Slovan LiberecFC Slovan Liberec
MFK Karviná: Bolek - Dramé (68. Mikuš), Eduardo Santos, Buchta, Sehić - Sinyavskiy (80. Jurásek), Stropek (80. Šindelář), Marco Túlio, Bartošák (74. Čmelík) - Nešický (74. Durosinmi) - Papadopulos (C)
FC Slovan Liberec: Knobloch - Gebre Selassie, Chaluš, Plechatý, Mikula (C) - Matoušek (73. Mészáros), Tiéhi, Havelka (85. Purzitidis), Rondić - Tupta (67. Faško) - Rabušic (73. Júsuf)
Tore: 17. Marco Túlio - 39. Rabušic (11m), 90+1. Júsuf
GK: 79. Čmelík - 73. Matoušek, 79. Mikula
Schiedsrichter: Orel - Mokrusch, Arnošt; VAR: Pechanec
Publikum: 2035

Report

Vor rund 2.000 Zuschauern wollte der MFK Karviná gleich von Beginn an zeigen, wer Herr im Haus ist. Den ersten Kopfball auf sein Tor konnte Milan Knobloch noch problemlos abwehren, doch der Druck erhöhte sich immer mehr. Nachdem Ľubomír Tupta, der seinen Einsatz von Beginn an natürlich mit einem Tor danken wollte, das Tor aus rund 20 Metern nicht treffen konnte, war wieder Knobloch mit einer Parade gefragt. In der 17. Minute war unsere Nummer 1 allerdings chancenlos, als Marco Túlio nach einer Ecke zum 1:0 für Karviná einnickte.

Im direkten Gegenzug rannte plötzlich Matoušek frei auf das gegnerische Tor zu, legte sich den Ball allerdings etwas zu weit vor, womit der Torwart klären konnte. Den Ball klären konnte in der 35. Minute auch ein Verteidiger von Karviná - allerdings mit der Hand im Strafraum. Nach Einsatz des VAR legte sich Michael Rabušic den Ball zurecht und lupfte ihn in Panenka-Manier zentral zum 1:1 ins Tor.

Panenka-Elfer war geplant

Dass der lässige Schuss im Vorfeld bereits so geplant war, sagte Rambo im Interview nach dem Spiel. "Ich habe es unter der Woche trainiert und es klappte gut. Also dachte ich mir, wenn es einen Elfer geben würde, würde ich ihn so verwandeln", betonte er.

Als Reaktion auf den Handelfmeter folgten minutenlange "Schiri, du A...."-Rufe vonseiten der Heimfans, die ihrem Team allerdings so gar nichts Zählbares einbrachten. Auch der Schlusspunkt der ersten Hälfte per Schuss aus über 30 Metern, konnte Knobloch klären.

Nach dem Seitenwechsel passierte erstmal nicht viel. In der 60 Minute wollte Matoušek den Ball im Konter auf Tupta legen, doch der Pass kam ein wenig zu spät und Karviná klärte. Eine Viertelstunde vor Abpfiff lag der Ball dann auf einmal im Slovan-Tor, doch der Schiedsrichter pfiff sofort und entschied auf Foulspiel. Zuvor hatte Knobloch den Ball bereits in beiden Händen und wurde dann von einem Angreifer im Fünfmeterraum bedrängt - kein Tor.

Ecke - Kopfball - Tor

Alu-Pech hatte in der 82. Minute Rondić, der vom Rande des Strafraums abzog und die Querlatte traf. Als sich beide Teams schließlich mit einem Unentschieden anzufreunden schienen, gab es noch eine Ecke. Der frisch eingewechselte Faško fand den Kopf von Júsuf Hilál und sein Torabschluss den Kasten von Karviná. Mal wieder ein Sieg in letzter Minute.

"Hut ab vor den Jungs, dass wir das Spiel am Ende für uns entscheiden konnten", freute sich der zu diesem Zeitpunkt bereits ausgewechselte Rabušic. "Es gibt einen Unterschied zum Saisonbeginn", gab der Torschütze zum 1:1 zu.

"Unsere Köpfe sind ganz anders eingestellt und wir glauben, dass wir das Spiel am Ende für uns entscheiden können. Wenn es ein- oder zweimal funktioniert, kann es Zufall sein. Aber beim dritten Mal zeigt sich, dass der Glaube im Teams da sind", sagte er.

Die Highlights im Video


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