FC Slovan Liberec | Spielbericht: Teplice - Liberec 1:2
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08.11.2020

Dezimierte Notelf holt überraschenden Auswärtssieg - 2:1 in Teplice

Richard Walde
T e p l i c e / L i b e r e c - Großer Kampf bringt wichtige drei Punkte. Durch Tore von Ersatz-Kapitän Kačaraba und Pešek sowie einen gehaltenen Elfer durch Knobloch können wir auch eine 20-minütige Unterzahl überstehen!
7. Spieltag, Sonntag 8.11.2020, 14:00, Na Stínadlech
FK Teplice FK Teplice
1:2
(1:2)
FC Slovan LiberecFC Slovan Liberec
FK Teplice: Grigar – Černý, Heidenreich, Mareček (46. Knapík), V. Vukadinović – Žitný (65. J. Mareš), Kučera (C), Trubač (65. Vondrášek), Fortelný – Moulis, Jakub Řezníček
FC Slovan Liberec: Knobloch – Kačaraba (C), Jugas, Pourzitidis – Pešek, Michal, Nešický (90. Černický), Hromada, Kosek – Matoušek (90+4. M. Dvořák), Rondić
Tore: 16. Trubač – 14. Kačaraba, 24. Pešek
GK: 37. Řezníček, 75. Knapík – 51. Pešek, 67. Hromada, 80. Nešický
RK: 70. Pešek - 90+2. Vondrášek
Besondere Vorkommnisse: 61. Řezníček scheitert bei Elfmeter an Knobloch

Report

Gleich die erste Chance des Spiels war richtig gefährlich. Nach einer Ecke von Teplice in der vierten Minute trifft Kučera den Pfosten, Ersatztorhüter Knobloch ist kurz orientierungslos und Řezníček kommt nicht rechtzeitig an den Ball, um ihn ins Tor zu schieben.

Auf Seiten der Liberecer gab es nach einer knappen Viertelstunde erstmals eine Ecke. Nešický platziert den Ball genau auf dem Kopf von Kapitän Taras Kačaraba, der ihn am Torwart vorbei in den Kasten einnickt – 0:1.

Gleich vom Wiederanstoß weg waren dann wieder die Hausherren im Angriff. Eine Direktabnahme von Trubač ist heißer Kandidat für das Tor des Jahres, denn so schnell kann Knobloch nicht reagieren, wie der Ball ihm um die Ohren fliegt – 1:1.

Kurz darauf wieder Ecke für Slovan. Erneut ist Kačaraba als Erstes am Ball, kann diesen aber nicht ins Tor schießen.

Das übernimmt Jakub Pešek in der 19. Minute. Nach einem Fehler im Aufbauspiel hält Imad Rondic den Ball so lange, bis er ihn auf den wieder genesenen Pešek legt, der ihn lässig ins Tor lupft – 1:2.

Kurz vor Pause trifft Kačaraba dann doch nochmal in die Maschen, allerdings in die eigenen. Nach einem Pass von Moulis grätscht der Innenverteiger so dazwischen, dass der Ball genau im Winkel einschlägt.

Nachdem der Ball schon im Anstoßkreis bereitliegt, kommt doch noch die Entwartung. Der Video-Assistenz hat eine Abseitspossition erkannt. So bleibt es beim 2:1 für unser Team zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel zeigt sich ein ähnliches Bild. Teplice will das Spiel dominieren, aber aufgrund vieler kleiner Fehler gibt es größere Chancen auf unserer Seite. In der 52. Minute versucht es Rondic mit einem Lupfer aus spitzem Winkel, aber Rondic ist eben nicht Pešek und so kann der Torwart den Ball abwehren.

In der 60. Minute schaltet sich der Video-Assistent erneut ein. Diesmal wird ein Elfmeter für Teplice gepfiffen, nachdem der fünfte Offizielle ein Handspiel im 16er gesehen haben will. Führungsspieler Řezníček will den natürlich verwandeln, doch die Endstation heißt Milan Knobloch. Kurz darauf kann sich unsere Nummer zwei nochmal auszeichnen und einen harten Schuss per Flugeinlage zur Ecke klären.

67. Minute: Teplice wird immer besser, doch das Tor-Verhinderungs-Dou Kačaraba-Knobloch ist mal wieder zur Stelle und wehrt einen gefährlichen Schuss zur Ecke ab - aus der nichts wird.

Dann wird es richtig unnötig. Pešek, der in der ersten Halbzeit schon Gelb gesehen hat, geht überhart in einen Zweikampf und fliegt vom Platz. Mit zehn Mann heißt es ab da die letzten 20 Minuten irgendwie zu überstehen.

Mit Mann und Maus stehen zehn Liberecer im und um den eigenen Strafraum. Enlastung gibt es selten, richtig große Chancen für Teplice aber ebenfalls kaum. Immer wieder zeichneten sich die Liberecer durch eine kompakte Abwehrarbeit aus und verhinderten so einen Ausgleistreffer.

In der 90+1. kommt für die Teplicer dann auch noch ein Platzverweis dazu. Als letzter Mann foult Vondrášek den gerade erst eingewechselten Černický und stellt zumindest in dieser Statistik den Ausgleich wieder her.

Am Ende jubelt Blau-Weiß über einen sensationellen Sieg ohne viele Stammkräfte. Die Klatsche in Hoffenheim ist somit wieder aus den Köpfen raus.


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